Mit dem neuen Schuljahr gibt es nun auch wieder Informationen zu unseren Maßnahmen bezüglich Corona. Bitte lesen Sie alles sorgfältig durch!

Informationen zu einzelnen Jahrgängen finden Sie wie gewohnt in den untergeordneten Rubriken links.

Elternbrief vom 2.10.20

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

 

wie Sie und ihr sicherlich bereits der Presse entnommen habt, gelten nach den Herbstferien folgende „neue“ Infektionsschutz- und Hygieneregeln an allen Schulen in Schleswig-Holstein:

 

1. Für zunächst zwei Wochen (bis zum 31.10.2020) müssen alle Schüler*innen einen Mund-Nasen-Schutz im Unterricht, im gesamten Schulgebäude sowie auf dem Schulhof tragen (siehe „Anschreiben Bildungsministerin Frau Prien“). Ausnahmen gibt es u.a. bei Prüfungen und mündlichen Präsentationen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann (siehe „Eckpunkte der Maskenpflicht“).

 

2. Es wird alle 20 Minuten und nach jeder Unterrichtsstunde stoßgelüftet, d.h. die Fenster (und eventuell Türen) werden ganz geöffnet, um einen „Durchzug“ zu bewirken.

 

Das intensivere Lüften sowie die kalte Jahreszeit werden zur Folge haben, dass das Thema „Jacken im Unterrichtsraum“ auf der Lehrerkonferenz am ersten Schultag nach den Herbstferien erneut besprochen und eventuell neu entschieden wird.

 

Eine weitere Mitteilung des Bildungsministeriums bezüglich geplanter Urlaubsreisen in den Herbstferien im Zusammenhang mit Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes möchte ich Ihnen als Zitat mitteilen:

 

„Reisen Schülerinnen und Schüler an ein Urlaubsziel, das bereits bei Reiseantritt als Risikogebiet deklariert ist und können infolgedessen nach Rückkehr aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen die Schule nicht aufsuchen, so fehlen sie unentschuldigt. Eine Beurlaubung ist in diesen Fällen nicht möglich.“

 

Ich wünsche Ihnen und euch trotz der nach wie vor „ungewöhnlichen“ Gesamtsituation schöne, erholsame Ferientage sowie natürlich beste Gesundheit!

 

Liebe Grüße

 

Rainer Bülck

 

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01.10.20 Elternschreiben von Frau Prien
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02.10.20 Eckpunkte der Maskenpflicht.pd
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Elternbrief vom 27.9.20

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

normalerweise vertreten unsere Schule und Lehrkräfte die Auffassung „Stillstand ist Rückschritt“. Schließlich streben wir stets nach Fortschritt, Verbesserung und Optimierung der schulischen Prozesse im Rahmen der Schul- und Unterrichtsentwicklung. In Zeiten von Corona hingegen erscheint „Stillstand“ in der Hinsicht, dass nichts geschieht, als durchaus großer Erfolg. Offensichtlich werden die schuleigenen Infektions- und Hygieneregeln so gut eingehalten, dass es seit dem Schulstart im August zu keinen nennenswerten coronabedingten Problemen in der Schule gekommen ist. Das ist eine echte Gemeinschaftsleistung der Schüler*innen, Lehrkräften, Reinigungskräften und Eltern. Darauf können wir als Schulgemeinschaft sehr stolz sein!

 

Zukünftig kann es aber durchaus sein, dass es Situationen gibt, die wir nicht vermeiden bzw. kontrollieren können und die trotz größter Anstrengungen nicht kalkulierbar sind. Das ist der Fall, wenn z.B. Familienangehörige einer Hausgemeinschaft positiv getestet sind und dadurch die Frage aufkommt, ob auch die Kinder, die unsere Schule besuchen, betroffen sind. Hierbei entsteht ein „Schwebezustand“. Man muss abwarten, bis die Testergebnisse vorliegen, und doch ist zu handeln.

 

 

Dieser Elternbrief dient dazu, Sie und euch zu informieren, wie wir gemeinsam mit dieser Situation umgehen, sollten noch keine Anweisungen aus dem Gesundheitsamt vorliegen:

 

1. Kommt es zu einer Testung im Rahmen eines Familienhaushaltes, nehmen Sie als Eltern bitte unmittelbar Kontakt mit der Klassenlehrkraft auf, um zu besprechen, wie weiter verfahren wird.

 

2. Kommt es zu einer Testung einer Schülerin oder eines Schülers, bleibt sie/er bis zur Mitteilung der Testergebnisse zuhause und erhält Distanzunterricht per LearningView.

 

3. In der Schule ergreifen wir in einer solchen Situation bis zur Klärung der Lage vorsorglich und in aller Ruhe unter Wahrung der Verschwiegenheit und des Datenschutzes folgende Maßnahmen:

 

- Wir empfehlen der betroffenen Lerngruppe, die Masken oder Visiere jederzeit, auch im

  Unterricht, zu tragen.

 

- Es wird im Unterrichtsraum der betroffenen Lerngruppe besonders intensiv quergelüftet.

 

- Die weiteren coronabedingten Hygienemaßnahmen (AHA-Regeln, Einbahnstraßen,

  Toilettengänge, Kioskzeiten, Pausenbereiche, Essensausgabezeiten, Jahrgangstische

  etc.) finden natürlich nach wie vor Anwendung.

 

 

Ich teile Ihnen und euch diese Informationen mit, damit alle im Bilde sind und Bescheid wissen, wenn es zu einem solchen „Schwebezustand“, der in der Regel nur wenige Tage dauert, kommt. Diese Situation könnte es in den nächsten Monaten jedoch durchaus geben. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht immer alle Eltern sofort informieren können, wir bemühen uns aber, die Elternvertreter*innen als Ansprechpersonen unmittelbar in Kenntnis zu setzen.

 

 

Falls es einen Corona-Fall in der Schule geben sollte, gibt uns das Gesundheitsamt vor, was zu tun ist. Als Schule haben wir dann keinen eigenen Handlungsspielraum. Auch in diesen Fällen werden wir uns mit besten Kräften bemühen, alle schnell zu informieren.

 

Unsere Lernplattform LearningView kommt sofort zum Einsatz, wenn coronabedingt kein Präsenzunterricht für einzelne Schüler*innen oder ganze Klassen bzw. Jahrgänge möglich sein sollte.

 

 

Wir sind als Schulgemeinschaft nun schon eine lange Strecke unter diesen Corona-Bedingungen erfolgreich gegangen und werden es auch weiterhin sicherlich gut hinbekommen.

 

Hoffen wir also, dass unser gemeinsames, verantwortungsvolles Handeln vor, in und nach den Herbstferien bewirkt, dass nichts passiert. Stillstand kann also auch etwas Schönes sein.

 

 

Abschließend noch eine dringende Bitte an Sie und euch: Wir nehmen das intensive Lüften der Klassen- und Unterrichtsräume sehr ernst, lassen aber aus vielfältigen Gründen nach wie vor keine Jacken und Mäntel in den Räumen zu. Bitte denken Sie / denkt an das Tragen von Kleidung, die der Jahreszeit und derzeitigen Lüftungsvorgaben angemessen und geeignet ist.

 

Ich wünsche Ihnen und euch eine schöne letzte Schulwoche vor den Herbstferien, erholsame Ferientage sowie natürlich beste Gesundheit!

 

 

Liebe Grüße

 

Rainer Bülck

 

Der neue offizielle Schnupfenplan

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Infoblatt Schnupfenplan BiMi neu.pdf
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Elternbrief vom 24.08.20

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

 

nun haben wir bereits über zwei Wochen Präsenzunterricht unter strenger Beachtung des Kohortenprinzips und weiterer notwendigen Hygienemaßnahmen mit Erfolg „bewältigt“. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sich alle Beteiligten überwiegend vorbildlich an alle Regeln und Absprachen halten und den enormen Wert von Präsenzunterricht zu schätzen gelernt haben.

 

Die neue Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude, die am 24.08.2020 in Kraft getreten ist, scheint diese positiven Eindrücke auch nicht zu trügen und sensibilisiert vielleicht einige Schüler*innen sogar dafür, sich noch bewusster mit dieser „besonderen“ Zeit der Corona-Pandemie auseinanderzusetzen. Bitte erinnern Sie Ihre Kinder aber noch einmal daran, dass die schulische Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände gilt, nicht erst ab dem Eingang in das Schulgebäude.

 

Nach dem erfolgreichen Schulstart in den „Regelschulbetrieb unter Coronabedingungen“ ist es nun an der Zeit, zu der bekannten und bewährten Zeitstruktur der Gemeinschaftsschule Harksheide zurückzukehren und den Fachunterricht wieder durchgehend zu erteilen, ohne die Pausen in die Unterrichtszeit zu integrieren.

 

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen nun systematisch darstellen, wie die Schultage an der Gemeinschaftsschule Harksheide ab Donnerstag, den 27.08.2020 umgestaltet werden.

 

1.

 

Die Zeitstruktur kehrt zurück zum bekannten und bewährten zeitlichen Ablauf:

 

- ab 7:45 Uhr

 

   - Einlass an den bekannten Eingängen 5-7 (Innenhof) und 8-10 (Haupteingang)

 

   - Direkter Weg zum Klassenraum

 

- 8:00 Uhr – 9:30 Uhr   1. Block

 

- 9:30 Uhr – 9:50 Uhr   Pause

 

- 9:50 Uhr – 10:50 Uhr   2. Block

 

- 10:50 Uhr – 11:10 Uhr   Pause

 

- 11:10 Uhr – 12:40 Uhr   3. Block

 

- 12:40 Uhr – 13:30 Uhr   Mittagspause

 

- 13:30 Uhr – 15:00 Uhr   4. Block.

 

2.

 

Die Lehrkräfte bringen die Schüler*innen zu Pausenbeginn zu festgelegten Pausenbereichen und holen sie dort am Ende der Pause auch wieder ab. Die Pausen werden von zahlreichen Lehrkräften in verschiedenen Bereichen beaufsichtigt. Für diese notwendigen zusätzlichen Aufsichten möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinem Kollegium bedanken!

 

3.

 

Die Schüler*innen dürfen nur während des Unterrichts die Toiletten unter Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken) aufsuchen, nicht jedoch in den kleinen Pausen, um Durchmischungen von Kohorten zu vermeiden. Während der Mittagspause ist ebenfalls ein beaufsichtigter Besuch der Sanitäranlagen möglich.

 

4.

 

Die Schüler*innen können im 1. und 2. Unterrichtsblock den Kiosk unter Einhaltung der AHA-Regeln aufsuchen, nicht jedoch in den kleinen Pausen, um Durchmischungen von Kohorten zu vermeiden. Die festgelegten Kioskzeiten sehen wie folgt aus:

 

- 8:25 Uhr – 8:35 Uhr   5. Jahrgang

 

- 8:40 Uhr – 8:50 Uhr   6. Jahrgang

 

- 8:55 Uhr – 9:05 Uhr   7. Jahrgang

 

- 9:10 Uhr – 9:20 Uhr   8. Jahrgang

 

- 10:10 Uhr – 10:20 Uhr   9. Jahrgang

 

- 10:25 Uhr – 10:35 Uhr   10. Jahrgang

 

Frau Fischer nimmt nach wie vor gerne Vorbestellungen am Vortag an, um zu vermeiden, dass bestimmte Produkte nicht mehr verfügbar sind.

 

5.

 

Die Schüler*innen halten sich in der Mittagspause in ihren Pausenbereichen auf. Sie dürfen auch in der Mensa an ihren Jahrgangstischen essen, so lange sie sich an die Hygieneregeln halten und am Ende die Tische mit dem Wasser aus ihrem Jahrgangseimer abwischen.

 

Die Essenausgabezeiten sind folgende:

 

- 12:40 Uhr – 12:55 Uhr   5. Jahrgang

 

- 12:55 Uhr – 13:05 Uhr   6. Jahrgang

 

- 13:05 Uhr – 13:15 Uhr   7. Jahrgang

 

- ab 13:15 Uhr   8., 9. und 10. Jahrgang

 

Die Mittagspause wird von zahlreichen Lehrkräften und Schüler*innen aus dem 10. Jahrgang beaufsichtigt. Aus diesem Grund ist es auch möglich, die Toiletten während der Mittagspause aufzusuchen, so lange sich die Schüler*innen an die AHA-Regeln sowie die Weisungen der Aufsichtskräfte halten.

 

6. Ich möchte noch einmal betonen, dass es nach wie vor absolut notwendig ist, alle Hygieneregeln und schulinternen Absprachen (z.B. „Einbahnstraßensystem“) durchgehend einzuhalten. Ich setze in diesem Zusammenhang sehr stark auf die Eigenverantwortung der Schüler*innen und bin bisher auch nicht enttäuscht worden. Sollten sich einzelne Schüler*innen nicht an diese Regeln halten, können wir sie leider aus Gründen des Selbst- und Fremdschutzes nicht im Schulgebäude unterrichten und werden alternative Wege mit Ihnen als Eltern absprechen (z.B. Homeschooling).

 

Die zahlreichen verbindlichen zeitlichen Vorgaben und Taktungen erscheinen einerseits bestimmt komplex und „einengend“, andererseits sind sie unverzichtbar, um dem Kohortenprinzip weiterhin gerecht zu werden, damit wir Ihre Kinder zielführend unterrichten und gleichzeitig maximal schützen können. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass wir mit den dargestellten Veränderungen einen weiteren Schritt in Richtung „Normalität“ erfolgreich beschreiten werden und hoffe auf Ihre Zustimmung und Unterstützung.

 

Nach diesen umfangreichen Informationen wünsche ich Ihnen und euch eine schöne Restwoche sowie natürlich beste Gesundheit!

 

 

Liebe Grüße

 

Rainer Bülck

 

 

 

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Elternbrief vom 28.7.20

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

 

„Salvete!“, was im alten Rom so viel bedeutet wie „Seid gegrüßt!“. Dieser römische Willkommensgruß erscheint passend, weil im Schuljahr 2020/2021 das „römische Imperium“ in die Schulen zurückkehren wird.

 

 

 

Nanu, werden Sie, werdet ihr denken. Was meint Herr Bülck denn damit?

 

Das liegt daran, dass im nächsten Schuljahr auf ministerielle Anweisung das Kohortenprinzip das Abstandsgebot ablösen wird und Unterricht vorrangig in Kohorten, d.h. in Lerngruppen mit fester Zusammensetzung durchgeführt werden soll.

 

Eine Kohorte war im alten Rom ein Zehntel einer römischen Legion (= ca. 5000 Personen) und umfasste ihrerseits sechs Zenturien mit jeweils ca. 80 Personen (= insgesamt ca. 500 Personen). Aus heutiger schulischer Sicht wird ein Kohorte jedoch nur einen ganzen Jahrgang umfassen (= insgesamt ca. 90 Personen), also eher eine Zenturie sein. 😊

 

Wer nun völlig verwirrt ist, muss sich nur eine Sache merken: Der Schulunterricht wird halbwegs „normal“ ablaufen, wir werden allerdings jeden Jahrgang als geschlossene Einheit (= Kohorte) ansehen. Die Schüler*innen eines Jahrganges, d.h. einer Kohorte dürfen miteinander ohne Abstandsregeln Kontakt haben, sie sollen sich jedoch nicht mit anderen Kohorten, also Jahrgängen, vermischen.

 

Nach diesen einleitenden Informationen zum Aufbau der römischen Armee und der Gemeinschaftsschule Harksheide im nächsten Schuljahr, möchte ich einmal systematisch darstellen, wie das neue Schuljahr 2020/2021 gemäß den Vorgaben aus dem Bildungsministerium gestaltet sein wird:

 

1.

 

Der Schulunterricht und der Schulbetrieb werden weitgehend regulär stattfinden. Es wird einen „normalen“ Stundenplan geben. Alle Fächer werden unterrichtet und bewertet. In einigen Fächern (z.B. Sport, Musik) müssen noch alternative und kreative Lösungen gefunden werden. Alle Schüler*innen werden an jedem Wochentag in der Schule sein. Eine Notbetreuung ist nicht mehr vorgesehen.

 

2.

 

Innerhalb eines Jahrgangs (= Kohorte) werden die Schüler*innen in ihren Klassenverbänden oder in Kursen ohne Einhaltung eines Mindestabstandes zusammen sein. Die WPU II-Kurse als jahrgangsübergreifende Unterrichtsformen (9. + 10. Jahrgang) werden vorläufig jahrgangsintern stattfinden, d.h. die Schüler*innen werden wochenweise einen Wechsel von Präsenzunterricht und Homeschooling haben.

 

Eine Vermischung der Kohorten beim Ankommen, in den Pausen, beim Raumwechsel, im Mensabereich und beim Verlassen der Schule soll möglichst nicht stattfinden. In diesem Zusammenhang müssen noch konkrete und umsetzbare Regelungen und Lösungen überlegt und gefunden werden (z.B. durch neue Pausenregelungen (s.u.) und intensivere Aufsichtsführungen).

 

Ich setze jedoch auch sehr stark auf die Eigenverantwortung der Schüler*innen!

 

Am ersten Schultag (10.08.2020) werden sich alle Schüler*innen unter Beachtung der Abstandsregel durch den Haupteingang der Schule direkt zu den Klassenräumen begeben, wo sie von den Klassenleitungen ab 8:00 Uhr empfangen werden. Zahlreiche Aufsichtskräfte werden diesen ersten Schulbesuch nach den Sommerferien unterstützen und kontrollieren. Neue Schüler*innen werden sich unter Beachtung der Abstandsregel vor dem Haupteingang der Schule versammeln und werden dort von den Klassenleitungen um 8:15 Uhr abgeholt.

 

3.

 

Hygieneregeln zum Infektionsschutz wie Hände waschen, in die Armbeuge husten oder niesen etc. werden weiterhin gelten. Außerhalb der Kohorten wird die Verwendung von Mund-Nasen-Masken weiter dringend empfohlen bleiben, eine Pflicht wird jedoch nicht bestehen. In den Handreichungen des Bildungsministeriums heißt es zudem:

 

„Personen mit respiratorischen Symptomen dürfen am schulischen Präsenzbetrieb grundsätzlich nicht teilnehmen. Die Teilnahme ist erst dann wieder möglich, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht und dieses schriftlich von den Erziehungsberechtigten bestätigt wird. Die Schulleitung kann bei Zweifeln am Gesundheitszustand des Kindes eine Beschulung aussetzen. Kinder, die während der Unterrichtszeit Symptome der Krankheit Covid-19 zeigen, werden umgehend von der Gruppe getrennt und von den Eltern abgeholt. Das Gesundheitsamt ist zu informieren.“

 

Sollten sich Schüler*innen nicht an die Hygieneregeln halten bzw. diese wiederholt ignorieren oder verletzen, werden sie von der Teilnahme am Präsenzunterricht ausgeschlossen, um sie und Mitschüler*innen vor den gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind ernsthaft über dieses Thema.

 

4.

 

Die Ganztagsbetreuung und der Ganztagsbetrieb (Lernzeit, Förderkurse, AGs etc.) werden mit Einschränkungen „normal“ stattfinden. Eine Trennung nach Jahrgängen wird angestrebt, die Gruppenzugehörigkeit und der Aufenthaltsort der Kinder werden durchgehend dokumentiert, um Infektionswege gegebenenfalls nachvollziehen zu können.

 

5.

 

Wenn Schüler*innen oder Familienangehörige im Hausverband zur Risikogruppe gehören, muss eine ärztliche Bescheinigung über die Klassenleitung bei der Schulleitung vorgelegt werden, um eine Freistellung vom Präsenzunterricht zu erhalten. In diesen Fällen werden das Homeschooling (LearningView) fortgesetzt bzw. individuelle Maßnahmen ergriffen.

 

6.

 

Am Anfang des neuen Schuljahres werden die Lehrkräfte in jeder Klasse und jedem Kurs den Lernstand der Schüler*innen feststellen und alle Schüler*innen nach Kräften fördern, um eventuelle Wissenslücken zu schließen.

 

7.

 

Im Rahmen des Projektes „Lernsommer.SH 2020“ haben sich über 200 Schüler*innen zu den Kursen, die von zahlreichen Lehrkräften auf freiwilliger Basis angeboten worden sind (Vielen Dank dafür!), angemeldet. Super! 😊 Diese Zahl verdeutlicht, wie hoch der Bedarf, aber auch das Interesse der Schüler*innen und Eltern ist, zusätzliche schulische Fördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Die hohe Anmeldezahl hat leider verspätete Anmeldungen nicht möglich gemacht.

 

8.

 

Als letzten Punkt möchte ich auf eine vorübergehende Veränderungen der Unterrichtszeiten zu sprechen kommen. Eines der Hauptprobleme bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz werden die Pausengestaltung und der Mensabetrieb sein. Aus diesem Grund werden weiterhin auf gemeinsame Pausen für alle Schüler*innen zwischen den Unterrichtsblöcken verzichtet. Die Pausen werden wie vor den Sommerferien in die Unterrichtsblöcke integriert, damit die Lehrkraft gemeinsam mit der Klasse bzw. dem Kurs die Pause verbringen und darauf achten kann, dass sich Lerngruppen nicht vermischen. Die verkürzte Unterrichtszeit erscheint in diesem Zusammenhang zum Wohle Ihrer Kinder gerechtfertigt und notwendig. Im 1. und 2. Unterrichtsblock haben alle Schüler*innen im Rahmen der integrierten Pause die Möglichkeit im Schulkiosk etwas zu kaufen.

 

Die Mittagpause werden alle Schüler*innen gemeinsam, jedoch in ausgewiesenen Jahrgangsbereichen verbringen und zahlreiche Lehrkräfte werden diese Pause beaufsichtigen, um dem Abstandsgebot und Vermischungsverbot gerecht zu werden. Wir setzen jedoch auch hierbei sehr stark auf die Eigenverantwortung der Schüler*innen.

 

 

Der vorübergehende gültige zeitliche Ablauf eines Schultages wird wie folgt aussehen:

 

-  8:15 –  9:45    1. Unterrichtsblock   (mit integrierter Pause)

 

-  9:50 – 10:50   2. Unterrichtsblock   (mit integrierter Pause)

 

- 10:55 – 12:25   3. Unterrichtsblock   (mit integrierter Pause)

 

- 12:25 – 13:15   Mittagspause

 

                           12:25 – 12:40   Essensausgabe 5. Jahrgang  
                                                  
(Essen an ausgewiesenen Jahrgangstischen)

 

                           12:40 – 12:50   Essensausgabe 6. Jahrgang  
                                                   
(Essen an ausgewiesenen Jahrgangstischen)

 

                           12:50 – 13:00   Essensausgabe 7. Jahrgang  
                                                   
(Essen an ausgewiesenen Jahrgangstischen)

 

                           ab 13:00           Essensausgabe 8. – 10. Jahrgang  
                                                   
(Essen an ausgewiesenen Jahrgangstischen)

 

- 13:15 – 14:45   4. Unterrichtsblock   (mit integrierter Pause)

 

 

Sobald die Pandemie-Situation bzw. die Anweisungen vom Bildungsministerium es zulassen, werden wir natürlich sofort zum bewährten „alten“ Ablauf des Schultages zurückkehren.

 

Noch einmal zurück zum Kohortenprinzip: Der Sinn dieser Einteilung besteht darin, dass im Fall des Ausbruchs einer Corona-Erkrankung nicht die gesamte Schule in Quarantäne geschickt werden muss, sondern nur eine Teilgruppe. Diese Kohorte würde dann zwar vorübergehend Homeschooling in Anspruch nehmen müssen, aber die anderen Schüler*innen könnten im Präsenzunterricht weiterarbeiten.

 

Nach diesen umfangreichen Informationen wünsche ich Ihnen und euch mit dem römischen Abschiedsgruß „Valete!“, der so viel bedeutet wie „Bleibt gesund!“, schöne und erholsame Restsommerferientage sowie natürlich beste Gesundheit!

 

 

Liebe Grüße

 

Rainer Bülck