Elternbrief zu den Fachprognosen

Liebe Eltern / Erziehungsberechtigte,

 

am Ende der 7. Jahrgangsstufe kommen einige wichtige Veränderungen auf Ihre Kinder zu. Die Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) schreibt ab der 8. Jahrgangsstufe Noten für jedes Kind vor.

 

Aus diesem Grund können Ihre Kinder ab der 8. Jahrgangsstufe nicht mehr wie in den Jahrgangsstufen 5-7 in den einzelnen Fächern eigenverantwortlich zwischen den Niveaustufen hin und her wechseln, sondern sie erhalten am Ende der 7. Jahrgangsstufe in jedem Fach eine Fachprognose und müssen auf dieser Niveaustufe bis zur nächsten Zeugniskonferenz arbeiten.

 

Diese Maßnahme ist als Grundlage für die Festlegung der (vorläufigen) Abschlussprognose sowie für die Ermittlung der vorgeschriebenen Noten ab der 8. Jahrgangsstufe notwendig.

 

Selbstverständlich können in jeder folgenden Zeugniskonferenz die Fachprognosen und somit auch die Abschlussprognose Ihrer Kinder, abhängig von ihren Schulleistungen, verändert werden.

 

Der Beschluss, auf welcher Niveaustufe Ihre Kinder in den einzelnen Fächern ab der 8. Jahrgangsstufe zunächst arbeiten werden, obliegt den jeweiligen Fachlehrkräften. Dennoch ist ein gemeinsamer Konsens sehr wünschenswert. Aus diesem Grund haben alle Schüler*innen die Gelegenheit, in jedem Fach in der letzten Unterrichtseinheit des Schuljahres 2020/2021 probeweise nur auf der von ihnen gewählten Niveaustufe zu arbeiten. Eine Rückmeldung der Fachlehrkräfte wird es am Ende der Unterrichtseinheit geben.

 

Unser Anliegen ist es, den Übergang von der 7. in die 8. Jahrgangsstufe für alle Beteiligten so transparent und verständlich wie möglich zu gestalten.

 

Die (realistische) Selbsteinschätzung ist eine hohe Kompetenz und es kann natürlich zu Diskrepanzen zwischen der Lehrer- und der Schülereinschätzung kommen. Dementsprechend haben Sie als Eltern und Ihre Kinder die Gelegenheit Rücksprache zu halten. Nach den Osterferien werden in diesem Zusammenhang Bedarfsgespräche stattfinden. Die Klassenleitungen werden je nach Notwendigkeit Kinder und Eltern zu einem Gespräch in die Schule oder telefonisch bitten. Eine entsprechende Einladung wird dann im Kontaktheft Ihrer Kinder bzw. im Lernjournal von LearningView stehen.

 

Aber auch Sie als Eltern können selbstverständlich jederzeit einen Termin mit der Klassenleitung vereinbaren, um die aktuellen Leistungsstände Ihrer Kinder in den Fächern zu erfahren und die zurzeit realistisch erscheinenden Fachprognosen sowie die daraus resultierende Abschlussprognose erläutert zu bekommen.

 

Bitte geben Sie Ihren unterschriebenen Gesprächswunsch bzw. den Verzicht darauf bis zum 30.03.21 (siehe Rückläufer unten) an die Klassenleitung zurück. (Per Post oder Mail)

 

Die Klassenleitung wird Ihnen zeitnah mitteilen, wann das von Ihnen gewünschte Gespräch stattfinden wird und ob sie mit Ihnen von sich aus ein Eltern-Schüler-Lehrergespräch wünscht.

 

Daneben steht es Ihnen wie immer frei die Schülerakte einsehen bzw. sich zu den Gesprächsterminen am Donnerstag anmelden. Bitte nutzen Sie dieses Angebot!

 

Für Fragen steht Ihnen die Klassenleitung gern zur Verfügung. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rainer Bülck

 

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Rückläufer zum Elternbrief 22.3.21.docx
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20.1.21 Zeugnisausgabe

Die Zeugnisse dürfen in Präsenz unter Beachtung der Vorgaben zum Infektionsschutz einzeln an Schüler*innen oder Erziehungsberechtigte ausgegeben und erläutert werden.

 - Wir werden wie folgt verfahren:

 

1. Die Klassenleitungen geben die Zeugnisse in Einzelgesprächen am 28.01. und 29.01.2021 aus.

 

2. Die Klassenleitungen laden die Schüler*innen oder einen Erziehungsberechtigten zu einem festen Zeitpunkt ein, überreichen die Zeugnisse, erläutern sie kurz und fertigen ein Gesprächsprotokoll an.

 

3. Die Zeugnisübergaben und Erläuterungen werden jeweils 10 Minuten dauern. Pausen zwischen den Gesprächen von jeweils 5 Minuten werden eingeplant, um Kontaktminimierung zu ermöglichen. Die Schüler*innen oder Erziehungsberechtigten kommen pünktlich zum Ausgabetermin und warten einzeln vor dem Klassenraum. Ansonsten muss sich im Außenbereich aufgehalten werden.

 

4. Die Klassenleitungen teilen das Verfahren sowie die Ausgabezeiten den Schüler*innen mit.

 

5. Die Schüler*innen erhalten für diese beiden Tage angemessene Hausaufgaben, Distanzlernformate in den bekannten Formen finden nicht statt.

6.1.21

Wie sieht aber nun der Schulbetrieb ab dem 11. Januar 2021 aus?

 

Die Landesregierung hat am 5. Januar 2021 verkündet, dass aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens weiterhin Distanzunterricht durchgeführt wird. Die Möglichkeit einer Notbetreuung für die Klassen 5 – 6 besteht nach telefonischer Anmeldung (am vorherigen Schultag bis 12:00 Uhr) nach wie vor.

 

Achtung: Die Notbetreuung gilt nicht mehr für Jahrgang 7 (Neue Info von Frau Prien)

11.12.20

Die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-7 haben weiterhin Präsenzunterricht. Die Eltern können jedoch formlos ihre Kinder vom Präsenzunterricht beurlauben. In diesem Zusammenhang ist eine schriftliche Mitteilung (Brief, Fax, E-Mail) zwingend erforderlich! Nach einer Beurlaubung ist ein Wechsel zurück zum Präsenzunterricht aber nicht mehr möglich. In welcher Form die Schüler*innen während Ihrer Beurlaubung unterrichtet werden, muss im Einzelfall geklärt werden, schließlich führen die Lehrkräfte mit den anderen Schüler*innen zeitgleich Präsenzunterricht durch.

 

Angesetzte Klassenarbeiten und Leistungsnachweise dürfen in Präsenz geschrieben bzw. abgenommen werden, selbstverständlich unter Beachtung der bisher erfolgreichen schulischen Hygieneregeln.

 

Hier noch ein Appell an alle Schüler*innen:

 

„Lernen auf Distanz“ ist eine Form des Lernens, die eure Bereitschaft voraussetzt, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Ihr könnt das! Nehmt diese Unterrichtsform bitte sehr ernst und seht die nächste Schulwoche nicht als Ferienwoche an. Es geht schließlich um eure erfolgreiche Schullaufbahn, bei der wir Lehrkräfte euch sehr gerne unterstützen! Bitte erinnern auch Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder.