Elternbrief vom 15.8.22

Die eingegebene Route enthält Verkehrsstörungen. Die Route wird neu berechnet.“

 

Navigationssystem

 


 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

sicherlich genießen Sie und genießt ihr noch die Sommerferien und nutzen / nutzt sie zur Erholung, zur Entspannung und zum „Warmlaufen“ für das neue Schuljahr 2022/2023. 

 

Ich war in den Sommerferien mit meiner Familie mit dem Auto Richtung Süden unterwegs und wurde wiederholt von meinem Navi mit den oben zitierten Aussagen konfrontiert. Zahlreiche Verkehrsstörungen auf den Autobahnen aufgrund von Baustellen, Staus oder Unfällen traten auf und stets wurden Routen neu berechnet. Hilfreich und sinnvoll, aber manchmal auch äußerst nervig!  In diesen Augenblicken wurden mir immer wieder unsere letzten drei Schuljahre sowie unser gemeinsamer schulischer Alltag ins Gedächtnis gerufen.

 

Das Schuljahr 2019/2020 war teilweise, das Schuljahr 2020/2021 vollständig und das Schuljahr 2021/2022 überwiegend geprägt von der Coronapandemie. „Verkehrsstörungen“ und „neue Routenberechnungen“ fanden durchgehend statt in Form von neuen, ständig wechselnden Hygieneregeln und Infektionsschutzmaßnahmen (Kohortenregel, Maskenpflicht, Testpflicht, Impfangebote, AHA+L-Regeln etc.). Hilfreich und sinnvoll, aber manchmal auch äußerst nervig! J Erfreulicherweise wurden diese offiziellen und schulinternen Entscheidungen und Vorgaben stets gewissenhaft von allen Beteiligten eingehalten und umgesetzt und somit der Coronapandemie bisher erfolgreich begegnet.

 

Auch das neue Schuljahr 2022/2023 wird noch von einigen coronabedingten Einflüssen und Einschränkungen sowie der notwendigen Gewissenhaftigkeit und Flexibilität geprägt sein.

 

Die Aufgabe der Landesregierung sowie der Schulen wird es nach wie vor sein, die coronabedingten Risiken im schulischen Kontext so klein und überschaubar wie möglich zu halten.

 

Alle an Schule beteiligten Personen können versichert sein, dass die Gemeinschaftsschule Harksheide diese Aufgabe auch zukünftig sehr ernst nehmen wird und das Wohl der Schülerinnen und Schüler, sowohl in gesundheitlicher als auch in schulischer Hinsicht, stets oberste Priorität besitzt.

 

Als weitere „Verkehrsstörung“ kam auch noch der Krieg in der Ukraine hinzu, den alle Mitglieder der Schulgemeinschaft fassungslos miterleben und zutiefst verurteilen. Unsere volle Solidarität gilt insbesondere unseren 17 ukrainischen Mitschülerinnen und Mitschülern und ihren Familien sowie unserer ukrainischen Kollegin Frau Mikulska.

 

Nach diesen einleitenden Worten möchte ich nun kurz darstellen, wie das neue Schuljahr 2022/2023 gemäß den aktuellen Vorgaben des Bildungsministeriums bis auf Weiteres ablaufen wird:

 

1.
Vorab: Alle Maßnahmen setzen weiterhin ein hohes Maß an Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler voraus! Die letzten Schuljahre haben jedoch gezeigt, dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler bereit und in der Lage ist, äußerst verantwortungsvoll und umsichtig zu handeln.

 

2.
Der Schulunterricht und der Schulbetrieb finden regulär statt. Es gibt einen „normalen“ Stundenplan mit „normalen“ Unterrichts- und Pausenzeiten. Alle Fächer werden unterrichtet und bewertet.

 

3.
Der offizielle Schnupfenplan hat weiterhin Bestand und kann in der aktuellen ministeriellen Fassung auf der Schulhomepage nachgelesen werden, mit der Bitte um genaue Beachtung.

 

4.
Für mit Corona infizierte Personen besteht eine Absonderungspflicht, Kontaktpersonen können dagegen weiter am Schulleben teilhaben.

 

5.
Hygieneregeln zum Infektionsschutz, d.h. die sogenannten AHA+L-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken + Lüften) haben weiterhin höchste Priorität und werden noch einmal mit allen Schülerinnen und Schülern intensiv besprochen. Der Lüftungsplan gilt weiterhin für Schulen (Faustformel: alle 20 Minuten für 3 bis 5 Minuten).

 

6.
Es besteht keine Maskenpflicht (medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, sogenannte OP-Masken), jedoch ist das freiwillige Tragen von Masken, insbesondere in Innenräumen, weiterhin möglich und empfehlenswert.

 

7.
Die Ganztagsbetreuung und der Ganztagsbetrieb (Lernzeit, Förderkurse, AGs etc.) finden „normal“ statt.

 

8.
Im Rahmen des gültigen Infektionsschutzgesetzes ist es durchaus vorstellbar, dass im Herbst oder Winter gegebenenfalls neue Infektionsschutzmaßnahmen und/oder schulinterne Hygieneregeln (wieder) eingeführt werden müssen (Maskenpflicht, Testpflicht, Anpassung des schulinternen Hygienekonzeptes etc.). Die Landesregierung bzw. das Bildungsministerium werden uns und Sie rechtzeitig darüber informieren.

 

9.
Wenn Schülerinnen, Schüler oder Familienangehörige im Hausverband zur Risikogruppe mit einem klar erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehören, muss für eine Befreiung vom Präsenzunterricht ein Unterrichtsbefreiungsantrag über die Klassenleitung bei der Schulleitung gestellt und bewilligt werden (Beurlaubungserlass). Eine aussagekräftige ärztliche Bescheinigung muss vorgelegt werden, um eine Befreiung vom Präsenzunterricht zu erwirken. In diesen Fällen wird Distanzunterricht mit verbindlichen Absprachen (Beschulungsvereinbarung) erteilt bzw. individuelle Maßnahmen ergriffen, die jedoch nicht den regulären Präsenzunterricht ersetzen können.

 

Nach diesen umfangreichen, aber wichtigen Informationen wünsche ich Ihnen und euch noch einige schöne und erholsame Sommerferientage, mit möglichst wenig „Verkehrsstörungen“ bei der Rückreise, sowie natürlich beste Gesundheit!

 

Liebe Grüße

 

Rainer Bülck